Rolex im Job – darf ich das?

Luxusuhren am Arbeitsplatz – geht das überhaupt? Vor allem, wenn man nicht der Chef, CEO im Dax-Konzern oder Vorstandsmitglied eines alteingesessenen Bankhauses ist.

Sie glauben gar nicht, wie oft ich von erwachsenen – und vor allem erfolgreichen – Uhrenverrückten den Satz höre: „Ich kann es mir wohl kaum erlauben, meine Rolex im Büro zu tragen!“

Aha, ja klar, logisch…Rolex im Büro…geht ja nun wirklich nicht!

Die Frage sei gestattet: Warum eigentlich nicht?

Und es sei erlaubt, dass wir uns mal versuchsweise objektiv mit diesem Thema befassen, was so viele umzutreiben scheint. Dabei möchte ich vorab betonen, dass wir ab jetzt generell über Luxusuhren reden, nicht nur über die Marke mit der Krone. Aber da Rolex nun einmal zu den bekanntesten und emotionsbeladensten Luxusgütern gehört, gelten die Uhren fast als Synonym für eine Welt voll Luxus, aber auch Blendern und Protzern. Woher sollte sonst die Angst kommen, sich mit einer solchen Uhr ins berufliche Umfeld zu wagen.

An dieser Stelle möchte ich etwas einschieben. Ich bin der Überzeugung, dass 95% der Menschen, die einem täglich so über den Weg laufen, keinerlei Interesse an hochfeinem Zeitmessgerät haben. Ergo auch nicht wissen, was Sie denn so am Handgelenk mit sich herumtragen. Sie werden also selten bis nie mit schlauen oder dummen Worten, Neid oder Anerkennung bezüglich Ihrer Uhr konfrontiert.
Das Thema ist einfach zu unwichtig – ausgenommen innerhalb bestimmter Berufsumfelder. Denn das ist wieder eine ganz andere Welt, mit anderen Menschen und Regeln.

Luxusuhr im Job – darf man das?

Erste Antwort – und Sie verzeihen mir die Plattitüde – „Erlaubt ist was gefällt, es ist doch wohl Ihre Entscheidung, was Sie im Job tragen!“
Ja, ja, wenn’s so einfach wäre, daher versuche ich es differenzierter: „Es kommt auf die drei genannten Kriterien an.“ Die da wären:

  • Welche Luxusuhr?
  • Welcher Job?
  • Wer ist „man“?

Der Einfachheit halber definiere ich mal drei Stellvertreter der arbeitenden Bevölkerung. Für alle gilt: Die drei genannten können natürlich männlich, weiblich, divers sein. Regeln und Konsequenzen sind gleich.
Erstens den 17-jährigen Azubi im mittelständischen Handwerksbetrieb. Zweitens wäre da der 25-jährige Juniorberater bei Roland Berger. Und am anderen Ende der Nahrungskette der Vorstand oder CEO bei einem deutschen Dax Konzern (Ja, es kommt auch auf den Aktienkurs an, das lasse ich aber mal außen vor.)
Um einem nicht Uhrenverrückten die Welt und die Regeln des Jagens und Sammelns von teuren Zeitmessern zu veranschaulichen, greife ich sonst gerne zum Vergleich mit teuren Automobilen. Die Mechanismen bei Kauf, Besitz und Handel sind in vielen Bereichen identisch.
In unserem Falle hinkt das Beispiel aber enorm, denn würden unsere drei Probanden mit einem Luxussportwagen vorfahren, so wären die Konsequenzen zwar sehr unterschiedlich, aber trotzdem für den beruflichen Werdegang gravierend.
Dem Azubi würde man wohl den legalen Besitz absprechen, der Juniorberater flöge beim Kunden wohl hochkant vom Parkplatz und aus dem Büro und dem CEO unterstellte man eine ausgewachsene Midlif Crisis.
Im Gegensatz zum Sportwagen braucht die teure Uhr keinen gut einsehbaren Stellplatz, sondern nur ein kleines Stück vom Handgelenk, das sich notfalls durch einen Hemd- oder Hoodie-Ärmel verstecken lässt.

Passender ist also der Vergleich mit hochpreisigen Designer-Klamotten, bzw. dem maßgeschneiderten Anzug. Erkennt nicht gleich jeder, kann aber beim fachkundigen Gegenüber recht peinlich werden, da in Preis und Status fraglich.
So, nun können wir zum Kern der Frage und zu den bereits erwähnten Konsequenzen kommen.
Was löst es denn bei wem aus, wenn Sie sich gut sicht- und erkennbar mehr leisten wollen oder könne als Ihr berufliches Umfeld?
In vielen Fällen stoßen Sie auf Neid und Standesdünkel. Und unausgesprochene Sätze wie „Wie kann der sich das leisten?“ oder „Wer glaubt sie denn, wer sie ist?“
Und das gleich bei drei „Zielgruppen“: Kollegen, Vorgesetzten und Kunden. Vom privaten Umfeld ganz zu schweigen, denn auch dort ist Neid nicht gerade freundschaftsfördernd.

Ich höre jetzt schon den einen oder die andere sagen, dies alles sei doch ein überkommenes Klischee, heute sei die Gesellschaft viel offener und toleranter.
Diese Argumente höre ich meist von Uhrenträgern, die durch Leistung, Alter und gesellschaftlichen Status wenig von der Neiddiskussion betroffen sind, weil sie sich entweder in einem gleichgesinnten (Uhrenmarken bezogen) Umfeld bewegen. Oder die negativen Reaktionen an der hart erarbeiteten Selbstsicherheit abperlen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Neid und Ausgrenzung eher zunehmen. Das mag zum einen mit der immer jünger werdenden Klientel der Luxusmarken zu tun haben – Halunken-Rapper, Fußballprofis und Influencer lassen grüßen. Zum anderen mit der immer weiter auseinanderklaffenden gesellschaftlichen Schere. Der große Mittelstand in den Siebzigern schaute mehr fasziniert und distanziert auf die Brillanten besetzte Gold-Rolex der prolligen Rotlichtgröße auf dem Kiez. Heute halten zwanzigjähre Social-Media-Klicksritter ihre noch prolligere Iced out Krone in jede sich nur bietende Selfi-Kamera.
Der Neid der anderen ist hier nicht die Kehrseite der Medaille, sondern höchstes Lob und erklärtes Ziel.

Dazu kommt neuerdings, dass dieser Neid sich nicht nur auf den Preis einer Luxusuhr bezieht („woher hat der nur das Geld?“), sondern bei den begehrtesten Stücken auch auf die nicht vorhandene Verfügbarkeit („wieso kommt die da dran?“).
Aus bisher versteckt getragenem Luxus wird bei einigen offensiv gelebter Protz.

Die Frage ist, warum Sie Luxus tragen.

Nein, Sie sollen und müssen sich nicht rechtfertigen. Ich stelle diese Frage nur, um noch einmal die Konsequenzen aus Absicht und Handeln aufzuzeigen. Der Gründe gibt es viele:
Uhren-Leidenschaft: Der wirklich legitimste Grund einen Zeitmesser – auch aus dem Luxussegment – zu tragen. Die wenigen, die den Wert erkennen können Sie leicht mit Ihrer Begeisterung überzeugen und anstecken. Also alles gut.
Individualität: Die Uhr als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und als Abgrenzung zur Masse. Wunderbar, dann sollten Sie aber auch einsehen, dass die Marke Rolex als Massenprodukt diese Individualität nicht unterstützt. Sie sind dann einer von zig Millionen.
Status: Schwierig wird es, wenn Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung zu sehr auseinanderdriften. Die Uhr darf gerne Spiegel Ihres Standes sein, nicht aber das Werkzeug, Sie im sozialen Ranking nach oben zu hieven. Passt beides nicht zusammen, wird’s echt peinlich.
Beeindrucken: Zwischen dem Beeindrucken anderer durch die eigene Leistung und dem Protzen durch eine eigene Rolex liegen Welten. Viele wissen aber nicht um den schmalen Grat, auf dem Sie sich bewegen. Im privaten belächelt, im Beruf beweint.
Sie sehen, dass es einiges zu beachten gilt, sollte Ihnen das Wissen, die Erfahrung und das Selbstverständnis fehlen, eine wertvolle Uhr im Job zu tragen.

Welche Uhr ist denn für mich tragbar?

Natürlich die, die Ihnen gefällt. Und eine solche finden Sie bestimmt nicht nur bei den großen Luxusmarken. Hier eine kleine, unverbindliche und völlig unvollständige Vorschlagsliste für die oben genannten Typen:
Für die „Azubi-Klasse“ kommt mir direkt Seiko in den Sinn. Eine große Bandbreite verschiedenster Uhren für alle Anlässe und Geschmäcker. Und bei Einstiegspreisen kann man sich auch mal eine zweite oder dritte Uhr leisten.
Der Juniorberater wird sicher bei Nomos was finden und zeigt damit Kreativität und trotzdem eine selbstbewusste Zurückhaltung. Oder ein absoluter Klassiker, die Speedmaster, mir der viele Wertebewusstsein und traditionelles Handwerk verbinden – verpackt in zeitlosem Design.

Das gehobene Management darf und sollte sich bei der Haute Horlogerie bedienen. Gern genommen werden Dreizeiger in Edelmetall – alles außer Bicolor und Bling. Sie sollte unter die Hemdmanschette passen und am Leder getragen werden. Gerade hier ist die Uhr Spiegelbild der Persönlichkeit und somit ein wichtiges Statement.
Was immer und fast überall geht: Vintage als Gegenmodell zu schnelllebigen Modetrends. Uhren mit Alter und Patina biedern sich nie an und gelten als Indiz für grundlegende Kenntnisse im Uhren-Game.

Was zum Glück immer mehr geht

Frauen in entscheidenden Positionen. In Kombination mit hochwertigen, mechanischen Uhren. Es müssen nicht unbedingt eine Submariner oder Daytona sein, die wirken manchmal wie vom Ehemann ausgeliehen. Dagegen kann eine 36mm Datejust Vintage oder eine Jaeger-LeCoultre Reverso nicht nur die perfekte Größe für ein Frauenhandgelenk haben, sondern auch ein Gesprächsthema und somit ein Türöffner im immer noch zu männlich dominierten Management. Zu beachten gilt: Gold funktioniert, Bling-Bling nicht.

Was gar nicht geht

Ja, ein paar Dinge sollten meiner Meinung nach für jede Berufs- und Bevölkerungsgruppe tabu sein:

Fake-Uhren: „Fake watches are for fake people”! Noch Fragen? Keine.
Smartwatches: Tolles Stück Technik, aber halt keine Uhr. Zumutbar nur im Tech-Bereich bis zum mittleren Management.
Bei Azubis sorgen sie für jede Menge Ablenkungen mittels WhatsApp & Co. Im Ü-50
Management sind die kleinen Helferlein das Status-Symbol für Möchtegern-Sportler, Pseudo Dynamiker und Berufsjugendliche. Die Applewatch zum Business-Outfit wirkt wie Sneaker zum Anzug…
Was überhaupt nicht geht: Die Kombination aus edlem Dresser links und Smartwatch rechts. Sollten Sie wirklich minütlich Ihren Puls, den Blutsauerstoffgehalt und Ihren IQ messen müssen, kaufen Sie sich einen Fitness-Tracker, den gibt’s sogar schon als Ring. Aber bleiben Sie mir weg mit dieser „Ich bin wichtig und gesund“-Kombination!

Haben Sie Erfahrungen zum Thema Luxusuhr am Arbeitsplatz gemacht? Positive, negative? Oder hat bisher jeder Ihre Richard Mille als die neue „Lego-Watch“ missinterpretiert?

Her mit Ihrer Meinung, ich will’s wissen!

12 Comments

  1. Gregor sagt:

    Ich trage hin und wieder eine Datejust 41 in Stahlgold. Arbeite in einer Zentralbank und hier bemerkt / interessiert das kaum jemanden.

    Wieso Bicolor immer wieder in ein schlechtes Licht gerückt wird wie hier im Beitrag bleibt mir ein Rätzel und ist offensichtlich ein deutsches Phänomen. In anderen Ländern ist das gar kein Thema und sehr beliebt.

    Die Submariner in stahl wird ewig gefeiert obwohl es mit Abstand die langweiligste Luxusuhr der welt ist.

    • Vokki P. sagt:

      Die Aussage zum Thema Bicolor ist mir auch nicht recht schlüssig. Ich verstehe es, wenn einem ein Metallband in Bicolor zuviel Bling-Bling ist. Aber auf dem Zifferblatt kann sowas für ein angenehmer Kontrast sein oder schöne Akzente setzen.

  2. bayernloewe sagt:

    Der junge Walter Röhrl, noch vor seiner großen Monte-Carlo-Karriere und aus sehr bescheidenen Verhältnissen stammend, disziplinierte sich, jeden Monat einen – für damalige Verhältnisse – sehr großen Geldbetrag von seinem – damals noch – kargen Salär abzuzweigen, um sich mit dem Ersparten den Traum von einem einem eigenen Porsche zu erfüllen. Er hat es, dank seiner ansonsten bescheiden-asketischen Lebensweise, geschafft und ihm war es auch völlig wurscht, ob ihm ein solches Gefährt „unter Standesgesichtspunkten“ zusteht. So soll es sein. Im Prinzip gilt das – meines Erachtens – genauso für Luxusuhren.

  3. Daniel Schmidt sagt:

    Ich bin in den 40igern, arbeite im Baumanagement und habe in den letzten Jahren festgestellt, dass der Blick auf Uhren in meinem Berufsumfeld gestiegen ist. Meine Alltagsuhr ist eine schwarze Montblanc 4810. Die ist schön flach und hat keine Probleme unterm Manschettenknopfhemd zu verschwinden. Sie ist schick, robust und unauffällig. Für wichtigere Termine habe ich meine wunderschöne Breitling Navitimer 41, schwarzes Ziffernblatt mit weißem Ring und goldenen Zeigern. Auf diese werde ich beruflich oft, durchweg positiv, angesprochen. Ich selbst bin auch immer noch verliebt in sie. Die Dritte im Bunde ist eine Sinn 556B mit blauen Ziffernblatt und cognacfarbenen Armband. Diese trage ich bewusst, wenn ich einen cognacfarbenen Gürtel und gleichfarbige Schuhe trage. Es ist meine modische Uhr. Allen drei Uhren ist gemein, dass ich sie trage, weil ich sie schön finde. Das Auge trägt mit. Neid habe ich noch nicht zu spüren bekommen. Privat trage ich, gerade im Sommer und nur im T-Shirt unterwegs, nur selten eine Uhr. Auch die Breitling trage ich selten privat bei Treffen mit Freunden. Da hätte ich dass Gefühl zu protzen.

  4. Peter Marcandella sagt:

    Zuerst muss die Uhr stilsicher zur übrigen Erscheinung passen.
    Wenn dann souveränes, natürliches Auftreten vorhanden ist, ist die Uhr, welche auch immer, immer stimmig. Also eine Taucheruhr eher nicht tragen wenn eine DressWatch angebracht ist(ausser man ist James Bond ….)
    Wenn ich darauf angesprochen werde und ich spüre(sensibel halt) dass eine Spur Neid im Spiel ist, erkläre ich jeweils, dass ich nicht rauche und mir von dem ersparten Geld dann alle zwei Jahre(oder so) eine Submariner kaufen kann.
    Uhr als Statussymbol geht überhaupt nicht, da ist man bezüglich Glaubwürdigkeit gleich unten durch.

  5. Jan Buhmann sagt:

    Moinsen…
    Ein interessantes Thema. Ich arbeite im Rettungsdienst und mich hat ein Kollege mal auf meine Tudor Black Bay angesprochen, da er die rote Lünette so schick fand. Mehr ist noch nicht passiert, auch wenn ich andere hochwertige Uhren während der Arbeit trage.
    Es würde auch nicht auffallen wenn es eine Rolex wäre.
    In anderen Bereichen ist es wahrscheinlich anders, da dort auf die Uhr, den Anzug oder die Schuhe geguckt wird.
    Ich denke einfach, dass man ganz entspannt das tragen sollte was einem gefällt und was man sich leisten kann UND will.
    Danke für diesen Beitrag!

  6. Markus K. sagt:

    Bedenklich finde ich teure Uhren im Job nicht so sehr. Stilsicher sollten sie sein, und der Job nicht zu uhrengefährlich. Für die Baustelle ist eine Seiko im Grunde schon zu schade, vor allem wenn es wirklich hart zugeht. Ich finde manches Auto viel bedenklicher, auch weil hier viel mehr Kohle unterwegs ist. Zwischen Nackt-Golf (VW in Basis-Ausstattung, nicht eine neue Sportart!) und nem GTI liegt ne Daytona. Nur dass die nach 15 Jahren eine Wertsteigerung erlebt hat, während beide Gölfe reif für den Schrottplatz sind. Und wenn ein Banker in neuer S-Klasse auf den Hof rollt, und noch nen Sticker von der Bausparkasse auf der Kofferraumklappe kleben hat, finde ich das daneben.

  7. Manuela sagt:

    Ich trage meine Rolex seit über sechs Jahren im Büro; bislang wurde ich nur einmal (auf einem Seminar) auf meine Yachtmaster angesprochen (der Exfreund war Juwelier 😉); außerdem trägt mein Chef auch eine… Zudem sieht man im Fernsehen – wenn man darauf achtet – immer mehr Luxusuhren an Handgelenken von B/C/D-Promis, Köchen, Sportlern etc. Da wird einem dann auch klar warum Mann/Frau als Normalsterblicher kaum mehr an solche Uhren herankommt.

  8. Aribert Weinreich sagt:

    Ich habe meine erste Rolex mit 19 Jahren gekauft für damals 1.600 DM. Und mir war es egal was die Personen um mich herum dachten. Ich war auf meine Datejust in Stahl stolz wie Bolle und es war der Start in ein teures Hobby.
    Ich trage das was mir gefällt und mache
    es eher von den Aktionen die ich geplant habe abgängig als von Personen.

  9. Vokki P. sagt:

    Nach meiner Meinung ist dieses Thema zu hoch aufgehängt unter den „Uhrenbekloppten“. Im beruflichen Umfeld werden – so glaube ich – die wenigsten überhaupt Notiz davon nehmen, was am Handgelenk getragen wird. Einfach deshalb, weil die wenigsten sich tatsächlich ausgekennen. Im produzierenden Gewerbe (also nicht Bänker oder Broker) fällt eher die neue Apple Watch auf als edeles Geschmeide. Und wenn es dann doch mal erkannt wird, gibt es respektvolle Anerkennung und Fachsimpeln. Als Fazit würde ich nach 30 Jahren feststellen, dass man eigentlich keine Chance auf eine Neiddebatte hat, wenn man mit seiner Uhrenleidenschaft diskret und leicht konservativ umgeht.

  10. Christoph sagt:

    Ich werde eher auf den Iron Walker chrono angesprochen, da unbekannt als auf die Gmt Pepsi. Erlebnis aus 1991. hatte gerade eine Sub für 3300 DM gekauft. Junger Verkäufer mit 26 Jahren . Kommt ein Handelsvertreter, trug eine Sea Dweller, greift mir ans Handgelenk, guckt und fragt mich ob die echt sei. Hab ich souverän weggelächelt und ihn stehen lassen. Abgekauft hab ich dem nichts mehr. Jeder wie er kann.

  11. Helmut Weber sagt:

    „Darf ich das?“ Diese Frage, deren Beantwortung oben ausführlich erfolgte, hat sich hier in Berlin 2014/2015 eine SPD-Vertreterin (jung und Migrationshintergrund) nicht gestellt!
    Sie trug damals fotogen ein Krönchen (36er DJ) und der Shitstorm war enorm! Das ging von persönlichen Angriffen bis hin zur Frage nach der Positionierung der Sozialdemokratie!
    Alles in Allem: Eine furchtbare Diskussion!

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