Nepper, Schlepper, Uhrverkäufer

Wie aus dem vermeintlichen ebay-Kauf ein jahrelanges Ärgernis wurde.

Die folgende Geschichte in wenigen Worten: Uhr gekauft, bezahlt, nie bekommen, schwarz geärgert, gewundert. Bevor ich zu der wirklich langen Version komme: Ja, es ist mir passiert, dem Profi, der es wirklich besser wissen müsste. Dass es nun schon einige Jahre her ist soll es nicht entschuldigen (ich war jung und brauchte kein Hirn), sondern nur die Langwierigkeit des rechtlichen Rattenschwanzes zeigen, den die Angelegenheit nach sich zieht.

Und Ihnen als Leser einen kleinen Einblick in schier unglaublich professionelle Machenschaften der organisierten Kriminalität geben. Denn bei meinem Fall schien es nur anfangs das Werk eines Ede Mustermann zu sein, der mal schnell online ein paar unsaubere Kröten machen möchte.

Haben will!

Vor ein paar Jahren war ebay ein durchaus häufig durchforstetes Jagdgebiet meinerseits für den Erwerb gebrauchter Uhren. Ich wusste was ich suchte und dort fand sich fast immer jemand, der genau dieses Modell loswerden wollte. In meinem Fall: Seriöses Profil eines typisch deutschen Familienvaters. Knapp 200 positive Bewertungen in den letzten Jahren, ebay-Account mit Klarname. Nennen wir ihn mal Herrn Schmitt. Manko: Kein Paypal. Also wollte ich mich anderweitig absichern und schrieb eine kleine Mail über ebay: Fragen zur Uhr, Zustand, woher, etc.

Antwort kam prompt, freundlich und etwas laienhaft. Oder wie wir Kriminalisten sagen: völlig unverdächtig. Die Auktion lief aus, ich hatte den Zuschlag. Kein Schnapper, aber ein fairer Preis. Es kam eine persönliche Glückwunsch-Mail des Verkäufers mit Angaben der Bankverbindung – innerdeutsch, IBAN, ideal.

Her damit!

Da ich den Versand nicht der DHL auf mein Risiko überlassen wollte, verabredete ich mit Herrn Schmitt per Mail eine von mir bezahlte und organisierte Abholung der Uhr durch einen Wertversender. Kein Problem, prompt erhielt ich die Abholadresse, die mit den Account-Informationen auf ebay übereinstimmte. Da kann doch nun nix mehr schief gehen. Uhr wird Montag abgeholt. 

Am Abend des selbigen Montags erreicht mich der Anruf des Wertversandes. „Abholung nicht möglich, Paket liegt nicht bereit.“

Mail an Verkäufer, Rückfrage „Wasn los?“

Antwort von Herrn Schmitt: „Sorry, Geld war noch nicht gutgeschrieben, bitte morgen noch einmal versuchen.“

Abholung die zweite: Abendlicher Anruf vom Wertversand „Niemand wusste über angebliches Paket Bescheid, Abholung nicht möglich.“ Erste Zweifel…

Wer sind Sie denn?

Ich hatte den Namen des Verkäufers und seine Adresse, die passende Telefonnummer war leicht zu finden. Also anrufen. Ich kürze jetzt etwas ab: nach Telefonaten sowohl mit der Ehefrau als auch dem angeblichen Verkäufer wurde behauptet, dass weder er noch sie (noch der anfangs verdächtige Sohn) über ebay eine Uhr verkauft haben. Bestätigt wurde mir allerdings, dass es sich um das ebay-Konto und die Mailadresse des Hausherren handele. Das Bankkonto auf das ich überwiesen habe, das wäre ihnen allerdings unbekannt – und gemailt haben wir schon gar nicht. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten: Der Verkäufer stellt sich dumm. Der Verkäufer ist dumm, weil ihm jemand die Daten geklaut hat. Oder: der Käufer ist der Dumme. Leider stellte es sich als eine Kombination aus dem zweiten und dem dritten Punkt heraus.

Wo ist mein Geld?

Ich versuchte mich selbst zu beruhigen: das Geld ist ja nicht weg – es ist nur woanders. Und bei der Wiederbeschaffung wird mir meine Hausbank schon helfen.

„Wir würden Ihnen ja gerne helfen, aber ist das Geld erst einmal auf dem anderen Konto eingegangen, dann können wir es nicht zurückholen.“ Wieder was gelernt, die nächste Lektion folgte auf dem Fuße als ich darum bat doch wenigstens herauszufinden, ob der Herr Schmitt Inhaber des Kontos sei. Das sei kein Problem, der bankübergreifende Rechercheantrag könne sich aber 6-8 Wochen hinziehen. Meine Bitte, doch einfach mal auf dem kleinen kollegialen Dienstweg bei der entsprechenden Bank nachzufragen, wurde mit dem Wort „Bankgeheimnis“ weggelächelt. Und noch eine Info gab man mir mit auf den traurigen Nachhauseweg: Welcher Kontoinhaber auf einer Überweisung steht ist … wie heißt noch mal der Fachbegriff … ach ja: scheißegal! Kontrolliert wird nur die Nummer, bzw. die IBAN.

Probieren Sie es aus: Überweisen Sie sich selbst 10,- Euro auf Ihr Konto und schreiben als Empfänger „Schneewittchen“…es wir niemanden stören und das Geld landet garantiert bei Ihnen.

Hilfe – Polizei!

Nach der Bank führte der Weg zur Kripo: Anzeige gegen Herrn Schmitt, diesen Schurken. Wegen Betruges oder wenigstens wegen Dummheit. Alle Beweise hatte ich dabei: die Mails mit Herrn Schmitt, den ebay-Auszug, den Versandauftrag. Die Begeisterung des Kriminalisten ob meiner perfekten Vorarbeit hielt sich in Grenzen. Den Tipp mit der Kontoüberprüfung kommentierte er mit einem desillusionierenden „Dauert ca. 8-10 Wochen, bei der Bank geht’s meist schneller.“ Nur noch getoppt von einem „Wir melden uns dann bei Ihnen“ in Kombination mit „Machen Sie sich mal keine so großen Hoffnungen“. Ein wenig Erfahrungsschatz gab’s kostenlos dazu: Das ebay- und auch das Mail-Konto von Herrn Schmitt sei wohl gehackt worden, also solle die Anzeige wohl eher gegen unbekannt laufen. Acht Wochen später die erste Erfolgsmeldung (auf meine Rückfrage hin): Mein Fall hatte ein Aktenzeichen bekommen. Nun wird alles gut…

Online-Banking

Die ersten sachdienlichen Hinweise gehen ein. Nach rund sechs Wochen meldet sich meine Bank, man habe nun eine Antwort auf die Recherche: Das Konto bei einer Münchner Online-Bank gehöre einem Herrn Müller aus der Nähe von Ulm (Name geändert, da völlig irrelevant). Das Geld sei auch eingegangen, aber direkt wieder abgehoben worden. Anbei die Adresse von Herrn Müller, das Konto sei noch aktiv. Und ob ich bitte die Infos an die Kripo weitergeben könnte.

Jubelnd überreichte ich meinem Kripo-Kollegen die Unterlagen und den Namen des direkt zu verhaftenden Übeltäters. Denn der Herr Müller hat schließlich unrechtmäßig mein Geld mindestens erhalten. Und durch Nichtrücküberweisung wohl auch mit strafrelevanten Hintergedanken. Mehr als ein Dankeschön durfte ich allerdings nicht vom Gesetzeshüter erwarten, sei der Fall doch längst an die Staatsanwaltschaft vom Dorf in die Landeshauptstadt weitergeleitet worden. Ich solle mich doch bitte dorthin wenden. Er sei raus.

Zwischenzeitlich versuchte ich mich mal schlau zu machen, wie leicht es ist, ein Konto online bei der besagten Münchner Bank zu eröffnen. Ich sage mal so: Schwierig ist es nicht. Mit Hilfe eines Online-Formulars und des Post-Ident-Verfahrens kann Hinz und Kunz (und auch unser Herr Müller) dort ein Konto eröffnen.

Die Mühlen der Justiz

Monate zogen ins Land, nichts geschah – jedenfalls nichts für mich Nachvollziehbares. Nach dem dritten Anruf bei der Staatsanwaltschaft erfuhr ich, dass der Fall doch schon lange an die Kollegen in Ulm weitergegeben wurde – ob ich denn noch nichts gehört hätte? Was antwortet man da: Doch? Ich wollte mir nur die Zeit mit sinnlosen Anrufen an der falschen Adresse vertreiben? Telefonisch ging’s also ab nach Ulm, wo die „zuständige Stelle“ entweder nicht besetzt, außer Haus oder in Urlaub weilte. Wenigstens ein neues Aktenzeichen bekam ich. Leider keine Antwort auf die Frage, ob man mal bei Herrn Müller vor der Türe gestanden hat – inkl. Haftbefehl wegen Betrugs. Tja, als Laie stellt man sich das alles so einfach vor.

Ich lasse jetzt mal einige Monate und Telefonate weg, nicht aber den Hinweis, dass ich mir jegliche Informationen zum Verlauf des Verfahrens selbst beschaffen musste. Die Justiz hat mich nur ein einziges Mal kontaktiert, was zugleich das Ende des Verfahrens und meiner Hoffnung war: Mangels Beweisen wurde das Verfahren gegen Herr Müller eingestellt.

 

Zusammenfassung

Um die kriminellen Machenschaften und den extrem hohen Organisationsgrad der Kriminellen hinter dem Betrug besser zu verstehen, hier noch einmal die Zusammenfassung und das Zusammenspiel der Halunken:

  1. Das ebay-Konto eines Nutzers (Herr Schmitt) wird gehackt.
  2. Der Mail-Account, der zu diesem Konto gehört, wird auch gehackt. Damit wird die gesamte Kommunikation über dieses Konto an die Betrüger umgeleitet. Der potenzielle Käufer kann dies nicht erkennen. Alle anderen Daten sind real.
  3. Der Geldfluss wird auf ein anderes Konto geleitet, das nichts mit Herrn Schmitt zu tun hat, auch wenn sein Name auf der Überweisung steht.
  4. Dieses Konto wurde angeblich von Herrn Müller bei einer Online-Bank eröffnet, die mit den Ausweisdaten, Ausweisfotos und allen persönlichen Daten ein Konto per Post-Ident-Verfahren eröffnen konnten, ohne dass Herr Müller das weiß.
  5. Die Daten von Herrn Müller wurden von einer angeblichen Zeitarbeitsfirma besorgt, die bundesweit mit tollen Jobs lockt, für die man nur die Personalien und Fotos von sich und seinem Ausweis einsenden muss.
  6. Die Betrüger haben Zugriff auf das angebliche Müller-Konto, das sie gefahrlos so lange benutzen können, bis bei Herrn Müller die Polizei vor der Türe steht.

Dabei ist es nicht so, dass alle oben genannten Taten von derselben Person oder Gruppe begangen wurden. Es gibt die Spezialisten für ebay und Mail, für die Beschaffung von Personendaten und für die Eröffnung von Bankkonten. Sie können also im Darknet Hunderte von „sauberen“ Konten nebst Zugangsdaten im Paket kaufen. Oder gehackte Mail- und ebay-Accounts. Kiloweise Ausweise oder Ausweisdaten, Fotos und Personendaten. Geschickt kombiniert wird das alles zu dem oben geschilderten Betrugsfall. Die Ermittlungen (wenn es sie gäbe) zu jedem einzelnen Puzzleteil laufen in entgegengesetze Richtungen, denn bis zum Fall selbst haben die Teile nix miteinander zu tun.

Meine letzte und entscheidende Frage, wie es denn gelungen sei per Post-Ident mit geklauten Daten und ohne reale Person ein Konto zu eröffnen, konnten oder wollten mir weder die Staatsanwaltschaft noch die Bank beantworten. Letztere hatte ja keinen Schaden. Und Sie wissen ja…Bankgeheimnis…

Ich weiß von der Staatsanwaltschaft, dass ich nicht der einzige Fall mit dieser Masche und Herrn Schmitt und Herrn Müller als passive Akteure bin. Und trotzdem wird das Verfahren eingestellt. Mit dem lapidaren Satz: „Zu den unbekannten Haupttätern des Betrugs haben sich im hiesigen Verfahren keine weitergehenden Erkenntnisse ergeben.“

Der entscheidende Fehler: ich habe das Fehlen der Zahlungsmöglichkeit per Paypal ignoriert und mich auf Infos verlassen, die man jederzeit fälschen kann. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie etwas draus lernen – ich habe es bereits.

Und wenn sie nicht verhaftet sind, bescheißen sie noch heute.

8 Comments

  1. Malte Dümeland sagt:

    Das ist natürlich ärgerlich.
    Zivilrechtlich dürfte der liebe Herr Müller allerdings haften, so denn er seine Daten einer angeblichen „Zeitarbeitsfirma“ zur Verfügung gestellt hat. Strafbar ist Hr. Müllers Verhalten gem. § 261 Abs. 1, Abs. 5 StGB wg. leichtfertiger Geldwäsche.
    Zivilrechtlich geht der Weg zur Rückerlangung dann über §§ 823 Abs. 2 iVm § 261 Abs. 1, Abs. 5 StGB.

    Soweit nicht verjährt: ab zum Anwalt und dem lieben (dummen, leichtfertigen) Hr. Müller an den Karren geflickt.

  2. Rene sagt:

    Die Leser-Kommentare sind ja witzig . Sie wissen schon, dass auch das Bezahlen per Paypal für den Verkäufer prolematisch werden kann?

    Wie das?
    1. Ein Käufer hat bei Paypal kein normales Bankkonto hinterlegt, sondern eine Kreditkarte.
    2. Paypal zieht den fälligen Betrag beim Kreditkartenunternehmen ein. Dieses bucht beim Käufer ab.
    3. Der Käufer widerruft die Abbuchung bei seinem KK-Unternehmen, indem er sagt, dass diese Buchung nicht autorisiert ist
    4. Das KK-Unternehmen holt das Geld von Paypal zurück (Die KK-Firma nennt das übrigens ebenfalls „Käuferschutz beim Onlinekauf“).
    5. Paypal stellt dann ihr Paypal-Konto erstmal ins Minus oder asperrt darauf noch vorhandene Beträge.
    6. Das KK-Unternehmen entscheidet „für“ seinen Kunden = gibt das Geld nicht mehr an Paypal heraus.
    7. Und schwupp haben Sie zumindest Briefverkehr und Diskussionen mit Paypal am Hals.

    Da Sie in dieser Situation der VERkäufer sind, greift hier nicht der Paypal-Käuferschutz. Bilden Sie sich nicht ein, dass Paypal der vollumfängliche Schutz gegen Nepp ist. Paypal hat nämlich keinen VERkäuferschutz. Zumindest mir ist keiner bekannt und es wird ja auch keiner beworben.

  3. Antje Rendelmann sagt:

    Mist Bernhard,aber der Antje ist das auch passiert.
    Tolle Sinn 903 Vintage…..
    Bei mir ging es per Umleitung auf Whats Up weiter.
    Diese Banden arbeiten Zeitgleich mit gestohlenen Bilder und Artikeln
    wie Bestickungsmaschienen,Uhren,Edelsteine den Markt ab
    und verschwinden dann schnell in der Versenkung (mit dem Geld).
    Habe das leider für mich unter „Gier frisst Hirn“ verpochen müssen.
    Sonst rege ich mich nur ewig auf…..

    Gruss Antje

  4. Lutz sagt:

    Ja, die Welt ist böse um uns rum.

    Meine Maxime bei solchen Geschäften im Netz:
    Wenn der Verlust weh tun könnte, dann mach ich es nicht.

    Ich deale auch nur per Paypal oder Barzahlung.
    Hatte aber in den letzten 20 Jahren meiner Netzaktivität immer Glück.

  5. Andreas Schmidt sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht, lieber Herr Strohm!
    Mir selbst ist es mal umgekehrt passiert als mein Konto bei Ebay gehackt wurde. Innerhalb weniger Stunden hatte man mit meinem guten Namen leichtgläubige Käufer um ein paar Tausender erleichtert, sowie anschließend Beleidigungen per Email ausgesprochen. Ergebnis: gegen mich drei Anzeigen wegen Betrug und eine wegen Beleidigung. Dank Paypal entstand mir kein großer finanzieller Schaden. Stundenlange Protokollaufnahmen bei der Polizei und sehr viel Ärger! Nachdem durch meine eigene Recherchen ohne Unterstützung der Behörden ein 17jähriger Täter ausfindig gemacht war und mir ein Gerichtsurteil meine Unschuld bestätigte, war der Fall ein Jahr später für mich erledigt. Das Nachsehen hatten die betrogenen Käufer… Ich kaufe und verkaufe auch heute noch gelegentlich Uhren bei Ebay. Wenn ein Verkäufer keine Paypalzahlung akzepiert, sehe ich ab einem gewissen Betrag vom Kauf ab und schaue mich anderswo um. Im Gegensatz zu den Behörden half man mir seitens Paypal und Ebay schnell und unkompliziert.

  6. a g sagt:

    Hallo Herr Strohm,

    wiedereinmal ist es Ihnen gelungen ein doch recht ernstes, und vor allem ärgerliches Thema doch irgendwie humorvoll in Worte zu packen.

    Beim Absatz „Hilfe Polizei“ musste ich innerlich schon schmunzeln, ähnliches Spiel hatte ich vor etlichen Jahren (so um die Jahrtausendwende; Paypal war da erst am aufkeimen) auch; alles fein säuberlich recherchiert inkl. der Originaladresse des Gauners (ja nach ~ 3 Tagen der Internetrecherche fügte sich eins zum anderen) und was ist auf dem örtlichen Polizeiposten?

    Da sitzen 2 die mich anschauen wie die junge Ziege die zum erstmal einen Reisebus sieht…

    …der Ausgang bei mir war zumindest etwas erfreulicher; ich erhielt einen Brief von der Staatsanwaltschaft, dass die Ermittlungen in meinem Fall eingestellt werden da noch etliche andere, schwerere Anzeigen vorliegen und wie ich vernommen habe (hatte da mit dem echten Herrn Müller Kontakt der ein paar Orte weiter wohnte) wurde er auch dafür verknackt.

    Was lernen wir darauß ? Zumindest, dass unsere Kanzlerin einmal Recht hatte – und zwar mit der Aussage „Das Internet ist Neuland (für sämtliche Behörden und Regierungsorganisatioenen)“

    Die Frage wie man ein Konto mit Postident eröffnen kann hast Du dir ja weiter oben schon selbst fast beantwortet. Da die Herren an alle möglichen Daten rankommen werden Sie mit Sicherheit auch einen Passfälscher o.ä. kennen und obendrein die Original-Ausweisdaten haben. Auf dem falschen Ausweiß ist dann halt ein Foto vom falschen Herr Müller.

    Und so wie ich die „Posttanten“ in unserer örtlichen Filiale kenne, könnte der falsche Ausweis auch auf einem Stück Pappkarton gedruckt sein; das würden die Trullas nicht merken.

    Postident heißt ja nur, dass der Ausweiß und das Postident gedönse überprüft wird. Wenn drei Faktoren passen Lichtbild Ausweisdaten Postident Daten, dann ist alles tutti. Somit dürften die Herren nur jemanden bei der Post kennen müssen und das ganze wird so durchgewunken.

  7. Thomas H. sagt:

    Es ist schon traurig, wie unsere Republik immer weiter den Bach heruntergeht. Kein Wunder also, wenn gewissen Parteien wie z.B. die .f. einen solchen Zulauf haben.

  8. Alexander Köbe sagt:

    Hallo Herr Strohm, das ist tragisch und es hätte mir, obwohl ähnlich vorsichtig wie Sie, genau so auch passieren können! Andererseits verstehe ich (Ebay-) Verkäufer, die kein Paypal als Zahlungsmethode akzeptieren, völlig, ich bin selbst Einer von ihnen. Wer nicht überweisen möchte oder persönlich gegen Bargeld abholen (lassen) möchte, der muß bei mir nichts kaufen! Denn leider, leider warten bei Paypal die nächsten Betrüger, diesmal überwiegend auf der Käuferseite, mal ganz abgesehen davon, daß ich Paypal selber aus Erfahrung für absolut nicht seriös halte. Das Leben ist eben gefährlich, sie wollen alle nur unser Bestes! 😉

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