IWC Da Vinci – eine Uhr mit Ecken und Kanten


Der erste Fremd-Kontakt mit dieser IWC führt meist zu: „Ich mag keine eckigen Uhren – aber die, die find ich irgendwie geil!“

Tja, Uhren mit Ecken und Kanten sind für viele ein rotes Tuch. Rund ist bekannt, wenn auch alltäglich, oval geht noch gerade so und eine Tonneau-Form rutscht schon mal ab ins Grenzwertige. Der Vorteil von den Unrunden ist, dass auch ein relativ geringer Durchmesser, besser gesagt: die Breite von Flanke zu Krone, am Handgelenk ziemlich erwachsen wirkt . Großformatige Quadrate allerdings auch schnell mal zu klobig.

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Diese IWC, mit der Referenz IW546101 hat sowohl runde als auch „tonnige“ Geschwister und war trotz der Alleinstellung in der Familie nie ein wirklicher Verkaufsschlager. Aber gerade das macht sie bei den Sammlern zu einem gesuchten Objekt der Begierde. 54 x 41 mm wohlgeformter Edelstahl mit insgesamt sechs Ecken umschließen ein Automatikwerk des Kalibers IWC80111. Das Krokoband in schwarz – passend zum Zifferblatt – ist ins Gehäuse integriert und endet in einer massiven und sehr wertigen Dornschließe.

Die Da Vinici ist eine der wenigen Uhren, auf die ich angesprochen werde, sobald sie am Arm ist. Zu ungewöhnlich und auffällig ist das Erscheinungsbild. Sie eignet sich nicht fürs Versteckspielen unter der Manschette, sondern passt zu einem schwarzen Intellektuellen-Rolli ebenso so gut wie zum sportiven Polo.

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Der Name ist eine Reminiszenz an den berühmtesten aller Leonardos (nicht den DiCaprio), dessen große Leidenschaft der exakten Zeitmessung galt. Ich zitiere die Schaffhauser Internetseite:

Unzählige Skizzen zeugen von seiner Begeisterung für die frühesten Uhrwerke der Renaissance. All seine wegweisenden Erfindungen im Bereich von Spiralgetrieben, Kegelrädern und komplizierten Schraubenübertragungen sind heute noch Bestandteil vieler Maschinen – auch der Uhren. Seine Forschungen auf dem Gebiet des platzsparenden Federantriebs und neuer Hemmungen waren fundamental. Die Nachwelt bewundert bis heute die rund sechstausend Manuskriptseiten, die er hinterlassen hat.

Man könnte auch sagen: Hört sich gut an und jedes Kind braucht einen Namen. Die Da Vinci-Kollektion (die vor einigen Jahren noch kreisrund war) fristet ein Exoten-Dasein innerhalb der IWCler. Aber das macht sie ausgezeichnet. Und sie setzt sich, wie alle eckigen Uhren, wohltuend vom runden Allerlei ab. Da man über die Qualität und die Anmutung keinerlei Worte verlieren muss, beschränke ich mich auf die letzten Worte des berühmten Mona Lisa-Portraitisten:

 „Ich mag keine eckigen Uhren – aber die, die find ich irgendwie geil!“

Hier noch einige seiner berühmtesten Gemälde im fotorealistischen Stil:

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