The Beauty and the Beast


Das beste aus zwei Welten: Die TAG Heuer Carrera als Dr.Jekyll & Mr.Hyde 

Zwei Uhren zum Preis von einer. Was sich anhört wie der SALE bei KiK kann mit ein wenig Phantasie für jeden Uhrenbesitzer Wirklichkeit werden. Auf den ersten Blick und die ersten Worte könnte der geneigte Leser meinen, ich previewe die neuste Idee des von mir so geschätzten J.-C.Biver im Hause TAG Heuer: Die Connected Modular 45. Da kann ich mir Band, Hörner, Modul und und und zusammenstellen und habe dann eine Uhrencomputernetzwerksportmaschinenchronodingsbums.

So kommt sie ab Werk daher: Gekleidet in Soft-Alligator

Da dachte sich der Herr Strohm: Das geht doch einfacher. Schnappte sich eine TAG heuer Carrera Flyback und war von der Uhr begeistert. Alles so schön…schwarz und… clean und ein wenig PORSCHE-Design und schwarz halt. Aber schon geil. Man erwartet bei der Uhr, dass sich die schwarze Ray Ban und der noch schwärzere Rollkragenpulli noch irgendwo in der Uhrenbox verbergen. Tief unten, wo das Intellektuellen-Set verstaut wird.

Auch das schwarze „Soft-Touch-Alligartorlederband“ überzeugt durch Tragekomfort und weil es eben schwarz ist. Doch irgendwann wünscht man sich in/an diesem Beauty auch etwas mehr Beast. Die zur Bikerjacke passende Portion „quick & dirty“. Da mir jetzt so langsam die englischen Wörter ausgehen, komme ich zur Kernaussage des Beitrages: „Yes we can!“ und zwar change the Armband.  Dazu nehme man ein bedrucktes und echt weiches, hellbraunes, aftermarkiges Lederband fürn Fuffi und wage den Wechsel.

Quick & dirty: Handgemacht aber noname-aftermarket

Nirgendwo in den AGB von Audemars bis Zenith steht geschrieben, dass es ein Band fürs Leben geben muss. Nur der Himmel und die Stegbreite sind die Grenze für Ihre Ideen und Experimentierfreude. Oftmals kommt so zusammen, was nicht zusammen gehört. Versuch macht kluch. Und das ist gut so (hab ich jetzt noch irgendeine Phrase vergessen?).

Was sich sagen will: Deutschland braucht mehr Wechsel-Wähler (da war ja noch eine…). Tackern Sie einfach mal Vintage-Leder an die DLC-Uhr. Wechseln Sie den edlen Stahl gegen gegerbtes Pferd oder Alligator gegen Rochen. Und Sie werden sehen: Zwei Uhren zum Preis von einer ist günstiger als Sie glauben.

Welche Kombi gefällt Ihnen am besten? Black Beauty oder printed Beast?

P.S. Die Carrera mit beiden Bändern zum Preis von einem kann man käuflich erwerben. Und zwar genau HIER.

4 Comments

  1. Frank W. sagt:

    Ich finde, dass sie mit dem originalen Armband eher kühl und technokratisch wirkt, wohingegen ihr das Aftermarketband eine gehörige Portion Lässigkeit verleiht. Beide Bänder und Erscheinungen haben ihre Berechtigung. Ist es möglich, die Quelle des Bandes zu erfahren (BITTE!)? VIelen Dank vorab.

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    • Herr Strohm sagt:

      Leider nicht, sorry, habe es selbst Second Hand gekauft…

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      • Frank W. sagt:

        Bitte nicht für besessen halten – aber ich habs gefunden (war aber Zufall): es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Horween Shell Cordovan „Crazy Back“. Ich überlege mir, dieses Band als Alternative zum Stahlband für meinen Diver für die Herbst- und Winterzeit zuzulegen. Lässiges Design, top Verarbeitung und einfach etwas mehr Wärme als beim Stahlband.

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  2. Dirk Dobinsky sagt:

    Puh….schwere Entscheidung!
    Beide sind schön und wie Du schreibst, keine Kombi muss in Stein gemeißelt sein.
    So hat man fast 2 Uhren für so ziemlich jeden Anlass.
    Auch die Uhr selbst weiß zu begeistern!

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